Samstag, 17. September 2011

Bisons und Yellowknife

 
17.09.2011

Kein Schuss in der Nacht, unser Jäger ist irgendwann abgezogen und wir sehen ihn am Morgen wieder kommen. Gut Schuss, oder was man so sagt zu Jägern. Im Übrigen könnte sich wohl kein Jäger in D vorstellen, so zur Jagd zu gehen, in Jeans und Blouson, sonst nichts, außer zwei winzigen Hunden, die zu nichts außer zum Spielen taugen.

Unser Ziel ist Yellowknife, also lasse ich die Pferdchen laufen. Trotzdem besichtigen wir den Alexandra Falls und die Louise Falls des Hay Rivers, beide leider im Nebel, aber sehr beeindruckend.




Da wir auf dem Campground kein Wasser nach tanken konnten, haben wir in Enterprise bei der Highway Patrol (dort werden die Achslasten aller LKWs geprüft) gefragt, wo wir Wasser bekommen könnten. Einer der Inspektoren schwang sich auf sein Quad und lotste uns zu seinem Haus, wo wir den Tank voll laufen lassen konnten. Danke an Dave und Daniel, seinem Sohn. Und dann hat Dave noch Kartoffeln ausgegraben aus seinem Garten und Irmi in die Hand gedrückt.

Wir überqueren den frisch im Great Slave Lake entstandenen Mackenzie River per kostenloser Fähre, die Brücke ist im Bau. Hinter der Brücke treffen wir auf die ersten, frei lebenden und frei laufenden Bisons. Bis Yellowknife passiert das dann noch öfters.



Die letzten 100km bis Yellowknife sind unglaublich uneben, Irmi braucht fast eine Reisetablette. Natürlich hat der Campground in Yellowknife zu und ist auch abgesperrt, also kurven wir durch den Ort und finden auf einem kleinen, öffentlichen Parkplatz einen schönen Platz am See.

Route

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